Diskussion:WebGIS

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Version vom 4. August 2005, 11:10 Uhr von HeinzJ (Diskussion | Beiträge)

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GIS-Server Auswahl

ArcIMS

Die Kosten für den ArcIms sind ja bekanntlich außerordentlich hoch. Softwarebezogene Folgekosten (SDE, Oracle ...) sind ebenfalls in Betracht zu ziehen. Der frei verfügbare Mapserver (oder auch andere GIS-Server) sollten daher unbedingt in Betracht gezogen werden. Auch im Hinblick auf Updates!

Ich würde im Nachhinein Mapserver bevorzugen. Ich habe gute Demos gesehen (z. B. bei www.demis.nl) und alle weitere Komponenten sind ebenfalls frei verfügbar. Eine deutschsprachige Dokumentation ist ebenfalls verfügbar (www.mapmedia.de).

Die ArcIms-bezogene Schulung ist bei jedem Server nicht der einzige Know-How-Kostenfaktor, den es zu berücksichtigen gilt. Da es sich um ein Zusammenspiel verschiedener Komponenten handelt (HTML, Datenserver, GISserver, Scriptsprachen wie php, perl, javascript, java etc.), sollte man sich auch über Kosten im Programmierbereich Gedanken machen (falls man ein wenig oder viel mehr will, als nur Vorlagen zu übernehmen).

Die SVG basierende Lösung von MapViewSVG www.Mapview.de ist erstmal eine wirklich schöne Lösung. "Statisch" (Antwort von Jens) sind nur noch die Geometrien. Die Inhalte, Farben etc- (thematische Karten) können sich in SVG entsprechend der Attributdaten anpassen (siehe Beispiel unter http://www.karto.ethz.ch/neumann/cartography/vienna/) Sinnvoll einsetzbar ist SVG meines Erachtens bei kleinem Datenvolumen und statischen Geometrien. Probleme gibt es bei größeren Projekten, insbesondere auch, wenn dazu noch Rastergraphiken eingebunden sind. Meines Wissens liefert SVG nämlich im Gegensatz zu GIS-Servern immer den GANZEN (!) Geometriebestand in einem aus! Die Anpassung der Vorlagen von MapView sollte ebenfalls berücksichtigt werden. Am Besten: Demoversion runterladen und testen.

Gleiches wie oben ist zum Imagemapper zu sagen. Die Darstellung der Geometrien entsprechend von Attributen lässt sich nicht mehr interaktiv anpassen. Wir benutzen den Imagemapper für "kleine Lösungen" (vgl. www..topologis.de Stichwort "Immobilien". Bei einem "größeren" Projekt kamen bei einem Test (ein Thema, Zoomstufen bis 1600) bis an die 200 Megabyte zusammen - für ein Thema wohlgemerkt. Und das nach 1 - 2 h Rechnerarbeit.

-- heinzJ 25.03.2003

Kosten

Administration

zum Thema Kosten möchte ich mich an dieser Stelle auch äußern. Die Anschaffung der Serverkomponenten stellt i. d. R. nur einen kleinen Teil (bzw. keinen bei Einsatz von freien Produkten) der Gesamtkosten dar. Die Hauptarbeit besteht im Wesentlichen in der Administration eines solchen System. Schnell mal einen Viewer zusammenzustellen ist sicherlich nicht das größte Problem. Aber wie sieht es bei der Bereitstellung neuer Daten aus, wie können Änderungen an der Darstellung vorgenommen werden, etc.?

Oft basieren solche einfachen (bitte nicht im negativen Sinne verstehen) Anwendungen auf dem Engagement einiger wenigen Personen. In der Praxis zeigt sich, dass die Pflege solcher Lösungen enorm an eben diese Personen gebunden ist. Mit der hoffentlich steigenden Nachfrage bezüglich eines permanenten Angebotes an GIS Daten steigt der Administrationsaufwand enorm an und kann nur noch mit Hilfe unterstützender Werkzeuge realisiert werden. In diesem Zusammenhang treten plötzlich Probleme wie Berechtigungsvergabe, Strukturierung usw. in den Vordergrund, die Basiskomponenten treten in den Hintergrund.

-- Benutzer:Rene 26.06.2004

Diskussion Echtes Wiki GIS

Meine Idee ist ein GIS-System nach dem WIKI-Prinzip:

Um es vorweg zu nehmen: auf der Metawiki [1]] gibt es mit der Software geo schon einen sehr interessanten Ansatz, auch wenn mein Ziel in eine etwas andere Richtung geht.

Leute könnten ihre mit einem GPS-Empfänger aufgezeichneten Pfade direkt hochladen. Auf dem Server wird aus diesen Koordinatentexten ein neuer Text, und zwar eine SVG-Datei, erzeugt. Vor dem Hochladen bekommen die Pfade noch Informationen, um welche Art von Strecke es sich handelt.

Mir geht es dabei hauptsächlich um die Anfertigung von Karten für gute Radwege und Joggingstrecken. Dieses Netz ist sehr umfangreich und nur von geringem ökonomischen Interesse, somit werden diese Strecken vielleicht nie erfasst. Straßen würden nur zur Orientierung dienen und könnten auch aus anderen Quellen stammen.

Die Wege können beliebig gefiltert werden. Mögliche Kriterien währen Wegetyp, Straßenbelag, Schönheit der Strecke und der Benutzername desjenigen, der den Weg eintrug (um nur seine eigenen Wege zu sehen). Natürlich werden nur die Wege angezeigt, die innerhalb des vom Nutzer gewünschten Kartenausschnittes liegen und in dem entsprechenden Skalierungsbereich anzuzeigen sind.

Ebenso könnten Fotos hochgeladen werden, bei denen zum Aufnahmezeitpunkt die geografischen Koordinaten aufgezeichnet wurden. Ein Klick auf die Karte, und man weiß wie es dort aussieht. Und auch Objekte wie Sehenswürdigkeiten könnten geladen werden und ggf. auf die Wikipedia gelinkt werden.

Geschlossene Pfade könnten natürlich auch gefüllt gezeichnet werden, um damit z. B. kleine Seen einzutragen.

Das Projekt sollte natürlich gleich international angelegt sein, vielleicht ist es dann auch für Länder interessant, wo noch nicht jede Straße vermessen ist.

Um nochmal auf die Software geo zurück zukommen: für die Wikipedia wäre es zwecks der umfassenden Geschichtsbeschreibung auch wichtig, bei historischen Karten die Zeitspanne mit angeben zu können. Dieses wäre bestimmt spannend, weil sich ja die Grenze von Deutschland mehr als einmal verschoben hat. Super wäre es dann natürlich, wenn es einen vom Benutzer verschiebbaren Zeitpunkt auf einer Zeitleiste gäbe. So könnte man dann auch die Reise von Goethe nach Italien anschaulich machen oder die Seereisen von Humboldt.

Und noch besser wäre es, wenn man dann noch Rasterdaten passend unter die Vektordaten legen könnte, so z.B. uralte Stadtpläne.

Alternativ sollten die Strecken auch mit anderen Opensource-Programmen überlagert werden können, insbesondere mit WorldWind von der NASA [2]]. Bei Bergwanderungen machen 3D-Sichtweisen durchaus Sinn. Und zumindestens in den USA liegt die Satellitenbild-Auflösung bei 1 m, im Rest der Welt bei angeblich 15 m. Und Worldwind beherrscht schon XML-Pfade und sieht außerdem toll aus.

Wer hat weitere Ideen oder die Fähigkeit, so etwas umzusetzen?

  • Die geo-Software wird im Moment hauptsächlich von Egil (unter diesem Benutzernamen bei [3]] zu erreichen) weiterbearbeitet. --Magnus Manske (der die geo-Software damals angefangen hat)


Begriffe "Server" usw.