Rasterdaten

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Rasterdaten entstehen durch Scannen von Plänen, Luftbildern u.ä. oder auch direkt bei der Aufnahme durch digitale Kameras, etwa bei Satellitenbildern. Es handelt sich um eine Matrix, also ein Raster, von Bildpunkten (Pixeln). Jedes Pixel hat eine Position im Bild und einen Farb- oder Grauwert. Durch Koordinatentransformationen kann das Rasterbild z.B. mit geographischen oder geodätischen Koordinaten (Landeskoordinaten) in Bezug gesetzt werden (Geokodierung). Mit Methoden der digitalen Bildverarbeitung können die Pixel klassifiziert werden. Es bilden sich dann Flächen gleicher Klassen. Rasterdaten können jedoch in der Regel keine Sachdaten zugewiesen werden. Deshalb werden sie in hybriden Systemen zumeist nur als Hintergrund für die Bildschirmdigitalisierung verwendet. Nur über eine Legende kann etwa entnommen werden, daß alle Pixel mit einem Bestimmten Farb- oder Grauwert etwa eine Nadelwaldfläche repräsentieren. Schon über derartige Werte können aber schon Analysen wie etwa Distanzberechnungen, Puffer oder Verschneidungen zwischen verschiedenen Datenschichten durchgeführt werden.

Bekannteste Vertreter der Raster-Systeme sind IDRISI, ein Low-Cost Programm der Clark-University, das vor allem von Organisationen der UN für Untersuchungen in Dritte-Welt-Ländern verwendet wird und GRASS. Daneben gibt es einige Systeme, die über spezielle Raster-Module verfügen (z.B. Arc/Info-GRID). Aus der anderen Richtung, also vom Bildverarbeitungssystem zum Raster-GIS, hat sich das Programm ERDAS entwickelt.

Konvertierung von Rasterdateien

Oftmals müssen gleich mehrere Rasterdateien konvertiert werden. Diverse Grafik-Programme bieten sich hierfür an, die im Batch-Modus Dateien nach bestimmten Kriterien konvertieren können.

Tools

  • XnView XnView ist eine Software zum Betrachten, Bearbeiten und Konvertieren von Grafikdateien. und erlaubt schnelles Betrachten, Browsen und Konvertieren von Bildern. Die kommerzielle Nutzung ist nur mit entsprechender Genehmigung seitens des Herstellers erlaubt.

Formate

Tiff's

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